Das Leben ist zu kurz um sich über seine Mitmenschen zu ärgern bedeutet, wenn man sich über seine Mitmenschen ärgert, verkürzt man sein Leben.
In diesem Praxis-Tipp geht es um das Problem, sich im Stich gelassen, sich nicht unterstützt zu fühlen, sauer und frustriert zu sein, weil man alles alleine machen muss.

Dieser Text ist eine Ergänzung zum Video mit weiteren Informationen und einer Übungsanleitung.
Das Ziel dieses Hooponoponos ist es die eigenen destruktiven Anteile zu erlösen, der innere Frieden und die Veränderung der Wirklichkeit.
Die neue Realität lautet: Hilfe kommt von allen Seiten. Die Menschen, meine Kollegen und Partner unterstützen mich. Ich kümmere mich um mich, und ich fördere mich wo immer es geht, denn ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Das geht ganz einfach:
Wenn es zu einem Problem kommt, z. B. man lässt Sie warten und Sie sind frustriert, sagen Sie sieben Mal hintereinander:
“Es tut mir leid, bitte verzeihe mir. Ich liebe dich. Danke.”
Allein diese Sätze zu sagen kann schon Wunder bewirken: Plötzlich klingelt das Telefon – Hilfe kommt, oder eine “rettende” Idee …
Hooponopono ist eine Art Vergebungsritual. Vergebung bedeutet zu verstehen, das man nichts zurückgeben muss. Auch wenn man Sie warten lässt, Vereinbarungen nicht einhält oder “kann nicht mal jemand den Müll runtertragen”. Solange man sich in einer Opfer-Täterbeziehung befindet, ist man schwach, eben wenn man andere dafür verantwortlich macht, dass man selbst sauer ist.
Wenn Sie alte Muster auflösen möchten, Ihre Beziehung oder Firma retten wollen, dann dürfen wir tiefer gehen – um zu verstehen.
Mit 3 einfachen Fragen, Ihren Antworten darauf und den vier Sätzen können Sie zu diesem Verständnis gelangen und Freiheit und Klarheit erlangen.
1. Wenn ich der- oder diejenige wäre, der mir da nicht hilft – welchen Grund gäbe es für mich so zu handeln?
2. Was verbindet mich mit dieser Situation und mit diesem Menschen?
3. Wenn es etwas gäbe, womit oder wodurch ich diese Situation in mein Leben gezogen habe, was wäre das?
Übungsanleitung:
Hooponopono als Selbsthilfetherapie und Konfliktlösung in Beziehungen:
Wir beginnen mit Pule, das Gebet und die Verbindung:
Geliebte Engel, Ahnen, lieber Gott. Ich bin mit Euch verbunden. Ich bitte um geistige Führung. Ich bitte um die Weisheit und Intelligenz meine Problematik, dass ich mich nicht unterstützt fühle zu durchschauen. Ich bitte um Mut und Kraft die Wahrheit zu sehen, zu hören und auszusprechen. Danke.
Im zweiten Schritt betrachten wir das Problem (hala) und seinen verschiedenen Ebenen (hihia)
Schreiben Sie alle Situationen auf in welchen Sie sich allein gelassen und nicht unterstützt fühlen. Achten Sie dabei vor allem auch auf die Beziehung zu Ihren Eltern!
- Was ist genau die Situation?
- Wie fühle ich mich?
- Wo spüre ich dieses Gefühl in meinem Körper?
Im dritten Schritt vergeben wir (kala und mihi)
Vergeben bedeutet nicht einen Fehler diesmal zu verzeihen. Das ist ebenfalls be- und verurteilen.
Vergeben bedeutet zu verstehen, dass der andere eine andere Sichtweise hat, die Welt mit konkret anderen Augen sieht und sein Gehirn anders konditioniert ist. Jeder hat seine Geschichte. Auch Ihre Eltern.
Deshalb heißt Vergebung kala, Freiheit und Licht, denn der Prozess der Vergebung führt zu Klarheit, Erkenntnis, Frieden und Freiheit.
Wir sagen: Es tut mir leid, bitte verzeihe mir. Ich liebe dich. Danke.
Versuchen Sie es.
Sagen Sie diese Sätze mehrmals und beobachten Sie, was passiert.
Was ändert sich?
Um zu vergeben, gehen wir ins Mitgefühl, in die Urteilslosigkeit und in das Verstehen.
Wir stellen uns deshalb verschiedene Fragen:
Was ist in mir, dass diese Situation angezogen hat?
Welche negativen Gedanken, Emotionen und Muster könnten zu dieser Situation geführt haben?
Betracheten Sie noch einmal Ihr Beispiel und schreiben Sie zu jeder Frage Ihre Antworten auf.
Beispiel:
Man bittet den Partner um Hilfe. Der scheint gar nicht zu hören und man fühlt sich nicht gehört und wird wütend.
Hooponopono ist eine Arbeit am eigenen Charakter – keine Schuldzuweisung und kein Schuldbekenntnis – man sucht zu verstehen.
Um zu verstehen, warum diese Situatuation sich immer wiederholt, stellt man sich folgende Frage: Was ist in mir, dass diese Situation angezogen hat?
Man sieht ins Herz und entdeckt z. B. Anteile an Rücksichtslosigkeit und Eitelkeit in sich.
Es tut mir leid, dass ich so rücksichtslos war und so sehr mit meiner Eitelkeit beschäftigt war, dass ich auch deine Bitte um Hilfe überhörte. Bitte verzeihe mir. Ich liebe dich. Danke
Was will mir diese Situation sagen?
Indem ich bewusst und achtsam bin, verweile ich im Hier und Jetzt. Das ist der Ort der Kraft. Hier bin ich in meiner Kraft.
Rücksichtlosigkeit und Eitelkeit sagen mir, dass ich mich im Außen befinde. Dort bin ich unbewusst und schwach. Es ist meine unterschwällige Angst etwas zu verlieren, was ich gar nicht besitze. Indem ich vertraue und wieder in der Fülle bin, kommt auch Hilfe. Gottes Arme und Ohren sind überall.
Beide destruktive Persönlichkeitsanteile „Rücksichtslosigkeit und Eitelkeit“ (weil sie auf Trennung/Ego basieren) werden angesehen, gewürdigt und erlöst.
Hier 3 Resonanzen aus einem Beziehungsseminar:
Ich fühle mich nicht unterstützt …
… Mein Anteil am Problem ist, dass ich glaube alles besser zu können. Kein Wunder, dass keine Hilfe kommt. Es tut mir leid, bitte verzeihe mir. Ich liebe dich. Danke.Ich lebe meine Kreativität nicht. Ich bin frustriert und enttäuscht von und von mir selbst. Weil ich mich nicht mag, ist mir nicht zu helfen. Es tut mir leid, bitte verzeihe mir. Ich liebe dich. Danke.
Ich bin voller Erwartungen wie die Hilfe aussehen soll und wenn sie dann da ist kann ich sie nicht sehen. Es tut mir leid, bitte verzeihe mir. Ich liebe dich. Danke.
Haben Sie sich vielleicht wiedererkannt?
Was will mir diese Situation wirklich sagen?
Was sagt die Situation über mich?
Es kommt nicht so sehr darauf an, was andere tun oder nicht tun, sondern wie wir darauf reagieren.
Schreiben Sie jetzt alles auf was Ihnen als Antworten zu diesen Fragen einfällt und sagen Sie hinter jeder Antwort:
Es tut mir leid, bitte verzeihe mir, ich liebe dich, danke!
Wenn wir in unser Herz schauen und unsere Anteile am Problem untersuchen, geht es nicht um Schuld, Schuldzuweisung oder Selbstverurteilung.
Nein, es ist eine ganz emotionslose Bestandsaufnahme und diese Klarheit führt zur Befreiung. Wir sind auf einer Reise zu unserem Ideal und wir stehen eben dort wo wir stehen. Wir untersuchen unseren Standort und alle Persönlichkeitsanteile, die am Problem beteiligt sind. Diese Persönlichkeitsanteile, die man bisher verdrängte gilt es zu würdigen und dann zu entlassen.
Bedenken Sie, alles was wir verdrängen, kommt irgendwann mit großer Macht auf uns zurück. Wir suchen also nach all dem versteckten Hässlichen in uns, sehen es an und wenn wir uns vergeben können, befreien wir uns von dieser Last.
Schritt Vier: Danke
Sagen Sie jetzt: Danke für die Transformation. Danke für das Wunder. Danke für den Segen. Danke für die für mich beste Lösung.
Jetzt ist die Situation oki (erledigt) und es folgt das Dankgebet:
Pule ho’opau
Danke, danke, danke. Ich danke dir Gott für mein Sein. Ich danke dir für mein Leben. Ich liebe dich und ich liebe mich. Ich bin es wert geliebt zu werden, von den Menschen. Am meisten von mir selbst, denn aus der Liebe zu mir kommt die Liebe zu dir.
(von Dr. Diethard Stelzl)
Vielen Dank, dass Sie diese Übung mitgemacht haben. Hooponopono gilt zurecht als die wohl effektivste Konfliktlösungsmethode, denn Sie wirkt auf der Ebene des Herzens. Dort wo wir uns begegnen.
Besuchen Sie uns, Dr. Stelzl oder Dr. Len in einem uneserer Seminare.
Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg auf Ihrem spirituellen Weg, Ihr Ulrich Duprée







Ich war die letzten Tage so im Unfrieden, fühlte mich so verletzt und war völlig verzweifelt, ich wußte es gibt Hilfe ich sollte nur darum bitten, doch ich verhielt mich wie eine Ertrinkende, welche wild um sich schlägt……und jetzt hier, so einfach, mir fehlen die Worte, ich fühle die Liebe und Danke!