Ho’oponopono oder wie man Gold findet


Es gibt viele Varianten von Ho'oponopono,

z. B. für die Selbstvergebung, als geistig-spirituelle Selbsthilfetherapie, Familienkonferenz und zur Unterstützung einer körperlichen Heilung (Aktivierung der Selbstheilungskräfte).

Besonders interessant wurde Ho'oponopono in den letzten Jahren als therapeutisches Werkzeug in der Sozialarbeit, der Familien- und Jugendbetreuung. Und schließlich gibt es noch die vier Sätze des Dr. Len und das Vergebungsritual.

Ho'oponopono ist kein starres System,

doch eine eine Art roter Faden zieht sich durch die Varianten.

  • die Verbindung mit einer höheren Instanz (der Urquelle)
  • die Betrachtung des Problems
  • Annehmen des Problems und Übernahme von 100 % Verantwortung
  • der Bereitschaft und dem Willen anders zu handeln
  • dem gegenseitigen Vergeben und Verzeihen
  • dem Dank und dem Schlussritus

Ho'oponopono gründet auf dem Verständnis,

dass alles Energie ist und alles miteinander verbunden ist. Deshalb kann jedes Problem im Äußeren geheilt werden, wenn man seine Resonanz dazu findet und von der Dissonanz in die Harmonie geht. 

Wir suchen den dunklen Anteil am Problem, den Stein in unserem Herzen. Das ist das Prinzip von Aloha – die Liebe als größte Heilkraft im Universum. 

Die Flamme von Aloha

In einer alten Geschichte Hawaiis wird erzählt, dass unser Herz einer Schale gleicht. In dieser Schale brennt ein anmutiges und wundervolles Licht – die Flamme der Liebe – Aloha.

Mit und durch diese Liebe ist uns alles möglich. Mit der Flamme von Aloha, so sagt man, könne man mit den Vögeln fliegen und mit den Haien schwimmen.

Jedes Mal aber, wenn jemand z. B. ärgerlich oder neidisch ist, so geschieht es, dass sich ein kleiner Stein in die Schale des Herzens legt. Dieser Stein verdrängt das Licht, die Flamme von Aloha, und es wird dunkler.

Denn zwei Dinge können nicht gleichzeitig denselben Raum einnehmen. Wenn man dann einen, zwei oder mehrere Steine in seiner Schale hat, braucht man nur eines zu tun:

Man dreht die Schale um, und sofort fallen die Steine wieder heraus. So brennt das innere Licht der Liebe – das Licht von Aloha – wieder hell, sanft und strahlend wie zuvor.

Ho'oponopono gründet auf Aloha

Aloha bedeutet: »Das Göttliche in mir grüßet das Göttliche in dir.« Es ist die Annahme der eigenen Inkarnation und das Erkennen, dass alles  aus einer Quelle kommt, auch wenn wir uns äußerlich getrennt sehen.

Wenn du dich selbst annimmst – mit all deinen Schwächen und all deinen Stärken – dann hören alle Vorwürfe auf, die man sich selbst und anderen macht.

Warum? Weil man dann an der Evolution des eigenen Bewusstseins arbeitet, anstelle Fehler in anderen zu suchen. »Was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders und übersiehst deinen eigenen Balken.«


Hier auf Bali mit dem Huna-Experten Dr. Diethard Stelzl


Das Ziel von Ho'oponopono ist es,

auf vielen Ebenen Beziehungen zu heilen,
(1) vor allem zu sich selbst,
(2) zu anderen Menschen,
(3) zur Umwelt, der Natur und
(4) zur Urquelle, dem Göttlichen in und um uns.

Ho'oponopono ist auch eine Art Reinigung von destruktiven Programmen und destruktiven Emotionen, Missverständnissen und Fehlverhalten.

Als eine Art Familientherapie und Mediation 

über die Jahrhunderte hinweg gepflegt, entwickelte sich Ho'oponopono in den letzten Jahrzehnten von der traditionellen Familienkonferenz zu einer Selbsthilfemethode, die wir oftmals in einer vereinfachten Variante praktizieren. Im Zentrum von Ho'oponopono stand traditionell eine Art Vergebungsritual.

Durch Annehmen, Entschulden, Verzeihen, Vergeben und Versöhnen sorgt Ho‘oponopono für Lebenshilfe in den drei großen Konfliktfeldern:
(1) Beziehungen, Partnerschaft und Familie,
(2) Beruf, Berufung und Lebensunterhalt,
(3) Unterstützung der Selbstheilungskräfte
(z. B. durch Reduzierung von Stress).


Heilung für Herz und Seele

Eine Variante von Ho'oponopono sind die vier Friedenssätze nach Dr. Len. Es ist eine Art Zusammenfassung des gesamten Ho'oponopono-Systems. 

Nachdem Dr. Len über viele Jahre das traditionelle Ho'oponopono praktiziert hatte, fasste er es mit folgenden Sätzen zusammen:

Es tut mir leid
Bitte verzeihe mir (Ich verzeihe mir)
Ich liebe dich (Ich liebe mich)
Danke (Danke für die Heilung von allen Beteiligten)


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