Mutter Theresa und die Heilung von Beziehungen

In diesem Artikel geht es um ein Hooponopono in einem Nachbarschaftsstreit.

Auf einer tieferen Ebene geht es dabei um die Furcht, dass die eigenen Kinder ausgegrenzt zu werden.

Dabei erfährst du etwas über

  • Vergebung, Neid und Lästern
  • Über die Kraft »bei sich zu bleiben«
  • die wichtigste Beziehung
  • Heilung und inneren Frieden

Du findest hier

  • Eine Beispiel-Geschichte 
  • Hintergründe zum Beispiel-Hooponopono 
  • Beispiel-Lösungssätze

Und du kannst lesen, was Mutter Theresa im Grunde dazu sagte!

In unserem letzten Seminar erzählte eine Teilnehmerin folgende Geschichte.

Sie und ihr Mann haben in einem Neubaugebiet zusammen mit anderen gebaut.
Der Fundamentsockel des Zaunes der neuen Nachbarn ragt auf einer Länge von mehreren Metern um 50 Zentimeter auf das eigene Grundstück. Um guter Beziehungen Willen hat man die Nachbarn gewähren lassen. Als man allerdings die Einfahrt pflastern wollte, stellte sich heraus, dass dies nicht möglich war. Der Fundamentsockel der Nachbarn war zu hoch. So bat man diese, zehn Zentimeter Höhe davon abzutragen.
Seither ist schlechte Luft. Unsere Teilnehmerin hat ein Hooponopono gemacht und der Sockel wurde tatsächlich etwas abgetragen. 
Allerdings hörte unsere Teilnehmerin, wie die Nachbarn sich mit anderen Anwohnern unterhielten und die Familie als asozial bezeichneten, so was zu verlangen.

Was wirklich nervte

Sie lästerten und das traf unsere Teilnehmerin tief, weil sie doch ein Hooponopono gemacht und geglaubt hatte, damit sei die Sache erledigt.

Das waren die verborgenen Ängste

Die tiefer liegenden Schichten mit Ho´oponopono erkunden

Im Gespräch im Seminar stellte sich heraus, dass die Angst vor den Nachbarn tiefere Ursachen hatte. Unsere Teilnehmerin war als Kind mit ihrer Schwester von den anderen Kindern ausgegrenzt worden.
Genau dieses befürchtet sie nun, könne auch mit ihren beiden Kindern geschehen.

Hier kannst du jetzt dein Hooponopono machen und üben:

Wir sehen folgende Themen: 

  • »Ausgrenzung« und Grenzstreitigkeiten.
  • Es geht um ein Fundament und damit um Wurzeln,
  • chevron-circle-right
    um eine Zufahrt
  • chevron-circle-right
    um Lästern.
  • Das Fundament könnte Rückschlüsse auf die Herkunftsfamilie zulassen.
  • Wurde meine Familie ausgegrenzt oder vertrieben?
  • Glaube ich nicht okay zu sein?
  • Welche Grenzen überschreite ich selbst?
  • chevron-circle-right
    Welche Grenzen habe ich? 
  • Wo lästere ich über andere?
  • chevron-circle-right
    Auf wen bin ich neidisch?
  • chevron-circle-right
    Suche weiter Anteile und mache dein Hooponopono

Solch ein Ho´oponopono bringt Klarheit und Heilung, wenn wir die Rollen tauschen.

  • Frage dich, wenn du die Nachbarn wärst, warum würdest du so handeln?
  • Frage dich, wenn du die Teilnehmerin wärst, warum hättest du dieses Thema in dein Leben gezogen?
  • Frage dich neutral, warum gerade jetzt dieses Thema in deinem Leben auftaucht?

Unsere Erwartungen

Unsere Teilnehmerin hatte ursprünglich erwartet, dass nach dem Hooponopono nicht nur das physische Fundament, sondern auch die emotionalen Wogen geglättet wären. Doch Fehlanzeige! Nur, wenn beide Konfliktpartner ein Hooponopono machen, kann man erwarten, dass alle Missverständnisse geklärt werden. Allerdings, können wir uns fragen, wie viele Menschen man für einen Streit braucht?

Wut, Zorn, Enttäuschung

Ulrich

Autor

Bitte merke dir:
Für einen Streit braucht man Zwei.
Um einen Streit beizulegen, bedarf es nur einen Menschen. Dich.

Es geht also um den eigenen inneren Frieden und auch um Selbstvertrauen

Angst, Schuld und Scham sind sehr niedrige Schwingungen, die es zu reinigen gilt. Alle niederen Schwingungen aus alten Familienprogrammen (Muster) wirken wie Fesseln. Sie stören uns, das zu manifestieren was wir wollen.
Häufig manifestieren wir dann das, was wir fürchten, weil diese Ängste als starke Kräfte wirken.. Ängste führen nicht zu Glück.

Hatte das Hooponopono gewirkt?

Als Antwort auf die Frage unserer Teilnehmerin, warum das Hooponopono nicht gewirkt hatte (»die Nachbarn lästern«), antworteten die anderen Teilnehmer im Seminar: »Es hat doch gewirkt und jetzt kommt eine neue Lernaufgabe.«

Was Mutter Theresa im Grunde dazu sagt

Um das Thema zu illustrieren und zusammenzufassen, laß ich (Ulrich) den folgenden Text von Mutter Theresa im Kurs vor.

Mutter Theresa

Friedensbotschafterin

Sie schrieb: »Menschen sind oftmals unvernünftig und selbstsüchtig.
Vergib ihnen trotzdem.
Wenn du nett bist, greifen dich Menschen vielleicht an, weil sie niedere Motive haben.
Vergib ihnen trotzdem.
Wenn du ehrlich bist, betrügen dich die Menschen unter Umständen.
Sei trotzdem ehrlich.
Wenn du dein Glück gefunden hast, mögen manche Menschen neidisch sein.
Sei trotzdem glücklich.
Das Gute, das du heute tust, mag morgen schon vergessen sein.
Tue trotzdem Gutes.
Gib' der Welt das Beste was du hast und trotzdem mag es ihr nicht genug sein. Gib' trotzdem dein Bestes.

Mögest du am Ende erkennen, dass es nur eine Angelegenheit zwischen dir und Gott ist.
Es war niemals zwischen dir und ihnen.«

Die Essenz und wer heilt im Ho'oponopono?

Im Ho'oponopono geht es um gute Beziehungen und diese Beziehung beginnt bei dir selbst – der Beziehung, die du zu dir selbst hast; auch deinem Körper, deinen Gedanken, deinem inneren Kind usw. 

Dein innerer Frieden ist wichtig – auch wenn sogar rechtliche Auseinandersetzungen gäbe.


Und es geht um gute Beziehungen zu anderen Menschen, zur Natur, den Tieren und Pflanzen und zur Urquelle. Wir wollen die Dinge richtig stellen.

Immer heilt das Höhere Selbst, die Urquelle, das Göttliche, das sich in deinem Herzen, in jeder Zelle deines Körpers und überall befindet – überall – also auch in deinen »Feinden«. 

Doch wir müssen die Heilung erlauben! Und so ist jeder auf seinem eigenen und ganz individuellem Weg zur Vergebung und Heilung.

In diesem Hooponopono fragen wir uns:
• Wo stehen wir?
• Um welche Grenze geht es?
• Erlauben wir anderen, eine eigene Meinung zu haben?
• Können wir andere lieben, auch wenn sie über uns lästern?

Beispiel-Lösungssätze für ein Ho'oponopono

Beziehungen rote Knöpfe heilen

Andrea und Ulrich

Es tut mir leid, wenn ich oder meine Ahnen Grenzen,  physisch und energetisch, errichtet haben.

Es tut mir leid, wenn auch ich schon gelästert habe, weil ich verunsichert war.

Es tut mir von Herzen leid, dass ich in der Vergangenheit mein geistiges Fundament und meine Wurzeln gering geschätzt hatte.

Es tut mir von Herzen leid, dass ich mit an der Trennung beteiligt war und das Feld der Nicht-Liebe genährt habe.

Ich vergebe jetzt allen Menschen bedingungslos, die über mich gelästert haben.

Auch wenn ich in der Vergangenheit dachte, ich sei nicht okay, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin und entlasse mich jetzt aus der Opferrolle.

Ich danke für die Heilung von allen Beteiligten im Hier und Jetzt.

Ja, wir dürfen die Heilung erlauben! Und so ist jeder auf seinem eigenen und ganz individuellem Weg zur Vergebung und Heilung.

Wir sagen »Danke«. »Danke für die Heilung. Danke für die Erkenntnis. Danke für die Heilung von allen Beteiligten.«

Oder wie Mutter Theresa sagte:

»Mögest du am Ende erkennen, dass es nur eine Angelegenheit zwischen dir und Gott ist. 
Es war niemals zwischen dir und ihnen.«

Hier, Mutter Theresa bei der Überreichung der Friedensmedallie 1985 von President Ronald Reagan und Nancy Reagan.

Das Bild ist gemeinfrei und unterliegt keinerlei Copyright.



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Ulrich Duprée

12/30/2021

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